Film: Careleaving in Leipzig

Übergänge gestalten: Leipzigs Unterstützung für Careleaver*innen im Fokus

20 % der Kinder in Leipzig leben in Armut. Die Bestandsmieten steigen, das Leben wird für viele Menschen in Leipzig zunehmend unbezahlbar. Besonders junge Menschen aus der Jugendhilfe stehen dadurch vor enormen Herausforderungen. Der Übergang aus dem Jugendhilfekontext in die erste eigene Wohnung gestaltet sich für sie oft schwierig. Auch unter jungen Menschen nimmt die Obdachlosigkeit zu. Viele behelfen sich mit Couchsurfing, verbleiben in schädlichen Beziehungsstrukturen um ihren Wohnraum zu erhalten oder leben auf der Straße.

 

Doch es bewegt sich etwas: Das SGB VIII ermöglicht inzwischen eine Betreuung über das 18. Lebensjahr hinaus. Die Stadt Leipzig erweitert systematisch ihre Angebotsstrukturen und schafft Wohnprojekte in verschiedenen Stadtteilen.

 

Careleaving beschreibt den Prozess, gemeinsam mit den betroffenen jungen Menschen den Übergang ins Erwachsenenleben zu gestalten und sie auf diesem Weg zu begleiten.

 

Anlässlich des 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags, bei dem Leipzig 2025 Gastgeberstadt war, hat der Kommunale Eigenbetrieb Leipzig/Engelsdorf einen Awarenessfilm für die Stadt Leipzig produziert, mit dem Aufmerksamkeit und ein Problembewusstsein für das Thema geschaffen wird. Der Film führt in die Herausforderungen der jungen Menschen ein und skizziert Lösungsansätze sowie die Angebotsstrukturen der Stadt Leipzig. Zu Wort kommen Vicki Felthaus, Bürgermeisterin für Jugend, Schule und Demokratie, Silko Kamphausen, Amtsleiter des Amtes für Jugend und Familie Leipzig, sowie Katja Meier, Projektleiterin des Careleaver* Kollektivs Leipzig.

 

Weitere Informationen zu Projekten aus dem Bereich Careleaving gibt es hier:

 

JUWO kommunal – Kommunales Jugendwohnen in Leipzig

Careleaving KEE

Careleaver* Kollektiv Leipzig

Hintergrundelement Kommunaler Eigenbetrieb Leipzig/Engelsdorf - Stadt Leipzig