Projekt TANDEM Leipzig

Im Rahmen eines rechtskreisübergreifenden Betreuungsansatzes fördert der Kommunale Eigenbetrieb Leipzig/Engelsdorf (KEE) gemeinsam mit dem Jobcenter Leipzig und dem örtlichen Jugendhilfeträger (Jugendamt) die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Leipziger Familien durch individuell zugeschnittene Angebote und vernetzt diese miteinander.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) fördert das Modellprojekt „TANDEM Sachsen“ mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond (ESF).
Zwei Frauen im Beratungsgespräch im Familienprojekt Tandem.

Projekt TANDEM Leipzig

Im Rahmen eines rechtskreisübergreifenden Betreuungsansatzes fördert der Kommunale Eigenbetrieb Leipzig/Engelsdorf (KEE) gemeinsam mit dem Jobcenter Leipzig und dem örtlichen Jugendhilfeträger (Jugendamt) die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Leipziger Familien durch individuell zugeschnittene Angebote und vernetzt diese miteinander.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) fördert das Modellprojekt „TANDEM Sachsen“ mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond (ESF).
Zwei Frauen im Beratungsgespräch im Familienprojekt Tandem.

Im Projekt TANDEM Leipzig greift der KEE greift auf seine vielfältige fachkundige Expertise zurück und nutzt die enge Anbindung an städtische Strukturen. Im Bedarfsfall besteht das Ziel, sich der Regelleistungen der Rechtskreise SGB II, III, V, VIII zu bedienen und gemeinsam mit jeder Familie einen individuell zugeschnittenen Integrationsplan zu entwerfen. Integration wird hierbei nicht nur in der Aufnahme von langfristiger Beschäftigung und damit der Entlastung der Sozialleistungssysteme und des Haushaltes der Stadt gesehen, sondern berücksichtigt ebenso die Schaffung gesellschaftlicher Teilhabe einzelner Familienmitglieder. Neben den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten der Familie sollen vor allem auch den Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zur Lebensgestaltung vermittelt werden. Dies schafft eine grundlegende Voraussetzung zur Herstellung künftiger Beschäftigungsfähigkeit, dem Zugang zu Bildung und damit zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Der dabei entstehende Mehrwert kommt letztendlich allen Beteiligten – den Familienmitgliedern selbst, aber auch den Sozialleistungsträgern – zugute, da durch den niedrigschwelligen und präventiven Charakter des Ansatzes kostenaufwendigen Doppelstrukturen vorgebeugt wird und effektive Unterstützungsangebote unterbreitet werden können.

 

Zur Umsetzung des Projektgedankens stellt der KEE ein interdisziplinäres Team aus sozialpädagogischen und psychologischen Fachkräften bereit und agiert in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationsbeteiligten sowie weiteren beauftragten Fachkräften, u. a. einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bzw. einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Zielstellungen des Projektes:

Folgende Zielstellungen leiten die Projektumsetzung:

Förderung des Projekts

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) startete im Jahr 2018 das zunächst dreijährige Förderprogramm „TANDEM Sachsen“. Der KEE wurde mit der Umsetzung des Projektes in Leipzig beauftragt und hat für die erfolgreiche Durchführung bis einschließlich 2022 Mittel in Höhe von rund 1.300.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für die Stadt Leipzig eingeworben. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre wird die Laufzeit des Projektes über das Jahr 2020 hinaus bis zum 30.09.2022 verlängert.

Für die Schaffung rechtskreisübergreifender Strukturen besteht seit 2018 eine einmalige in Leipzig bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Jobcenter Leipzig, dem Amt für Jugend und Familie und dem KEE. Die beteiligten Partnerinnen und Partner signalisieren gegenüber TANDEM – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der bisherigen Projekterfolge – einen anhaltend hohen Bedarf in der familienorientierten Beratung und Arbeitsmarktintegration. Mit der Fortführung des Projektes bis zum Jahr 2022 wird der rechtskreisübergreifende Ansatz in der Stadt Leipzig weiter konsolidiert und lässt somit weitere Familien vom Mehrwert des Projektes profitieren.

Förderung des Projekts

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) startete im Jahr 2018 das zunächst dreijährige Förderprogramm „TANDEM Sachsen“. Der KEE wurde mit der Umsetzung des Projektes in Leipzig beauftragt und hat für die erfolgreiche Durchführung bis einschließlich 2022 Mittel in Höhe von rund 1.300.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für die Stadt Leipzig eingeworben. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre wird die Laufzeit des Projektes über das Jahr 2020 hinaus bis zum 30.09.2022 verlängert.

Für die Schaffung rechtskreisübergreifender Strukturen besteht seit 2018 eine einmalige in Leipzig bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Jobcenter Leipzig, dem Amt für Jugend und Familie und dem KEE. Die beteiligten Partnerinnen und Partner signalisieren gegenüber TANDEM – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der bisherigen Projekterfolge – einen anhaltend hohen Bedarf in der familienorientierten Beratung und Arbeitsmarktintegration. Mit der Fortführung des Projektes bis zum Jahr 2022 wird der rechtskreisübergreifende Ansatz in der Stadt Leipzig weiter konsolidiert und lässt somit weitere Familien vom Mehrwert des Projektes profitieren.

Zielgruppe und Rahmenbedingungen

Das Projekt richtet sich an Langzeitarbeitslose mit sogenannten „multiplen Vermittlungshemmnissen“, deren Begrifflichkeit wir jedoch ablehnen, und deren minderjährige Kinder und Jugendliche in der Bedarfsgemeinschaft. Der KEE bietet der Bedarfsgemeinschaft eine rechtskreisübergreifende Unterstützung für die Integration in den Arbeits- und/oder Ausbildungsmarkt bzw. für ein gelingendes Aufwachsen der Kinder.

 

Die individuelle Teilnahmedauer der einzelnen Familie am Projekt TANDEM ist abhängig von deren Bedarfen und kann bis zu 18 Monate betragen. Im Zuge der Betreuung wird für jede Familie ein Integrationsplan erstellt, in dem Ziele, Verantwortlichkeiten und die zeitliche Umsetzung verankert sind. Die Zielerreichung wird halbjährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst – und zwar gemeinsam mit der Familie, der zuständigen Fachkraft des Jobcenters und im Bedarfsfall der des AfJF. Je nach Bedarf und nach Abstimmung mit den Partnerinnen und Partnern werden verschiedene Regelleistungen des SGB II, III und VIII genutzt, das heißt, in den Rechtskreisen SGB II und III werden den Teilnehmenden Arbeitserprobungsinstrumente oder Qualifizierungen zur Heranführung an den allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt. Im Rechtskreis des SGB VIII wird bei erhöhtem familiären oder erzieherischen Hilfebedarf der Familie eine Beratung durch städtische Beratungseinrichtungen oder die Vermittlung zum Allgemeinen Sozialdienst (ASD) gewährleistet.

Teilnahmevoraussetzungen

Teilnahme-voraussetzungen

Die Förderangebote von TANDEM im Überblick

Wir laden Sie recht herzlich ein, Familien, die Sie im Blick haben, an TANDEM weiterzuempfehlen. Gern können Sie zunächst auch selbst Kontakt mit uns aufnehmen, damit wir anonyme Fallberatungen durchführen können!

Kontakt: Mitarbeitende im Projekt/Ansprechpartnerinnen und -partner

Kontakt: Mitarbeitende im Projekt/Ansprech-partnerinnen und -partner

Claudia Degenhardt

Projektleiterin

0341 - 659 48 25

E-Mail

Claudia Degenhardt

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Projektleiterin

0341 - 659 48 25

Claudia Degenhardt

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Projektleiterin

0341 - 659 48 25

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